Weinmachen

Klarer Most für reintönige Weine mit Charakter

Im Herbst, wenn das Lesegut eingebracht ist, gilt es, so schnell wie möglich den Most vorzuklären. Ich habe mich für die scharfe Mostvorklärung, die Flotation, entschieden. Mit diesem Verfahren kann ich den Most schnell und doch schonend vorklären. Ich erhalte einen klaren Most, befreit von vielen Feststoffen, welche die Gärung negativ beeinflussen könnten. Durch die Flotation erziele ich einen Qualitäts- und Geschmacksgewinn, von dem Sie mit jedem Schluck profitieren.

Langsame Vergärung für eine reiche Fruchtaromatik

Die Vergärung des Mostes soll wiederum langsam verlaufen, damit die Aromen  Zeit haben, sich zu entwickeln. Ich vergäre den Most in kleinen Behältern kalt und temperaturgesteuert. So können sich die natürlichen Fruchtaromen gut entfalten und den Wein prägen. Ich erhalte aromareiche, fruchtbetonte Weine, die alles in sich tragen, was die Traube im Laufe ihrer Reife aus dem Boden und dem Klima mitgenommen hat. Da ich meine Weine sortenrein ausbaue, schmecken sie, wie sie schmecken sollen: nach der Rebsorte mit ihrer natürlichen Fruchtaromatik.

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Die Rotweine – traditionell auf der Maische vergoren

Rotweine bekommen mehr Struktur, wenn sie auf der Maische vergären. Natürlich auch temperaturgesteuert und regelmäßig kontrolliert. Erst wenn Farbe und Geschmack stimmen, wird der Most von der Maische abgepresst.

Dornfelder im Barrique – lange Reife für einen feinen Holzton

In einem guten Jahr, wenn der Dornfelder von hoher Qualität ist, lasse ich einen Teil im kleinen Eichenholzfass, dem Barrique, reifen. Das Ergebnis ist ein gehaltvoller, vollmundiger Rotwein mit harmonisch eingebundener Holznote und einem großartigen Finale.